Movements.
Es bewegt sich grade dermaßen viel in meinem Leben, dass es schwer fällt, all die wirr laufenden Fäden zu einem Gesamtwerk zu verweben. Auf der Suche nach den (oft inflationär herbeizitierten) Roten Fäden bin ich in die wohlige, wärmende Decke einer glücklichen, harmonisch-leidenschaftlichen Beziehung gehüllt, laufe in den Schuhen meiner kurzen Lebenserfahrung auf den Wegen der Kindererziehung und schmiede mit Wucht und Fadesse-Frustration an etwas, das man eine Karriere nennen könnte - oder zumindest ihr Fundament. Alles nimmt irgendwo seinen Anfang und ich wage mich aktuell erstmals aus den Gewässern der Spielplatz-Tagelöhner-Supermarkt-Jobs in die ehrfurchtgebietenden Hallen diverser Personalchefs. “Wer will mich?”
Apropos “Hallen”! Es wäre zuviel gesagt, dass mein Auszug aus meiner kuschligen, inzwischen jedoch auch… nun, “überstrukturierten” kleinen Mozartheim-Wohnung unmittelbar bevor stünde. Doch der Anfang ist gemacht, Anträge ausgefüllt, sogar Abreißzettel mit “Junge Familie sucht…” hängen verheißungsvoll an den Türen vieler Appartementblocks. Idealerweise bin ich mir mit Tanja völlig einig, was wir wollen, jetzt gilt es nur noch, dem Einen Vermieter irgendwo dort draußen, der unsere Wohnung hat, zu finden und klar zumachen, dass er sie an uns vermieten will.
Und ja, das sind derzeit die einzigen Umstände, sie sich geändert haben. Bis jetzt.